03 / 2014 / 50 JAHRE ROLF BENZ (Teil 1)

6 Mrz
2014

Rolf Benz 50 Jahre© Rolf Benz | 50 Jahre

50 JAHRE ROLF BENZ: WIE MAN WIRD, WAS MAN IST.

„Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso erschlagen wie mit einer Axt“, schreibt vor fast 100 Jahren der Maler und Fotograf Heinrich Zille. Seit genau 50 Jahren, seit 1964 gelingt es dem deutschen Unternehmen ROLF BENZ, dass die Mortalität durch Wohnungen deutlich gesenkt werden konnte. Denn seit genau 50 Jahren stellt ROLF BENZ Sofas her. Manche sagen, es seien die Schönsten die es gibt, seit der Mensch das körperlich angenehme Zwischenstadium zwischen Sitzen und Liegen für sich entdeckt hat. Nun, wer will dem widersprechen? Es wird schon seinen Grund haben, dass Sofas von ROLF BENZ einen überall auf der Welt auf die eleganteste Weise einladen, Platz zu nehmen.

Dabei stammen diese begehrten Relaxzonen aus einem winzigen, recht beschaulichen Ort am Rande des Schwarzwalds. Der Ort heißt Nagold und hier hatte man bereits vor 50 Jahren verstanden, dass alles, wirklich alles, was mit Wohnen zu tun hat, zwar vorübergehend den Verstand, dauerhaft aber das Gefühl beschäftigt. So trägt der hohe Bekanntheitsgrad dieser, heute in über 50 Ländern beliebten und berühmten Marke ROLF BENZ mit jedem einzelnen Sofa dazu bei, dass Menschen jenen wertvollen Ort finden nach dem sie sich ein Leben lang sehnen: Jenen Ort, an dem sie endlich ganz mit und ganz bei sich selbst sind! Ein Sofa von ROLF BENZ – seit 50 Jahren „der“ Sehnsuchtsort des Menschen. Warum aber konnte nur ein Sofa zum „Sehnsuchtsort“ werden? Oder anders gefragt: Braucht man überhaupt ein Sofa? Klare rationale Antwort: Nein! Klare emotionale Antwort: Ja!

Also: Einen Stuhl, einen Tisch oder ein Bett braucht der Mensch. Unbedingt! Ein Sofa aber ist eben so viel mehr als Stuhl, Bett oder Tisch; weil ein Sofa eben keine rationale, sondern eine emotionale Notwendigkeit ist. Deshalb findet dieses Möbel auch ziemlich spät Eingang in die Kulturgeschichte des Wohnens. Nämlich erst, seit Menschen sich den Luxus gönnen (können), am helllichten Tage zu ruhen.

Solcher Luxus war früher nur Privileg des Adels. Ihm stellte man zunächst einen Hocker vor den Stuhl, polsterte den auf und polsterte ihn unter. Da das aber trotz aller Polsterei nicht wirklich der Bequemlichkeit letzter Schluss war, entwickelte sich aus dieser improvisierten Möbelkombination von Sessel und Hocker die Chaiselongue, die Ottomane, die Récamière und erst im frühen 19. Jahrhundert endlich das Sofa! Die Ruheinsel, die den Menschen zum Tagträumer macht, die Müßiggang und Muße schenkt. Ziemlich altmodische Worte, die scheinbar so gar nicht zum modernen Sofa-Komfort passen? Nein!

Auf einem Sofa von ROLF BENZ kann man seit 50 Jahren träumen, dösen, relaxen, mal die Füße hochlegen, sich bequem ausstrecken, sich sammeln, entspannen, fläzen, chillen, sinnieren, kuscheln, pausieren, Gedanken nachhängen, sich nur mal eben hinlegen … Es ist eben so: Nur auf einem Sofa befreit sich der Mensch vom Stress, nur hier kann er den Alltag vergessen, kann bei sich ankommen, sich also buchstäblich entschleunigen. Die Zeit anhalten und die Welt vergessen – nur auf einem Sofa ist das möglich! „Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee geht über alles“, dichtete Theodor Fontane. Recht hat der Mann! Das Sofa ist eben kein notwendiges Möbelstück in unserem Zuhause; es ist vielmehr ein Ort, ja eine Oase in unserem Leben. Ein Sofa dient der Kontemplation, der Beschaulichkeit und somit auch der Selbstfindung. Es ist jener Ort, der sich wohltuend jeglichem Effektivitäts,- und Nützlichkeitsdenken entzieht, das uns im Alltag auf Stühlen und an Tischen beherrscht und noch ins Bett verfolgt. Ein Sofa schenkt dem Menschen Freiheit! Genau das war dem jungen, gelernten Polsterer Rolf Benz aus Nagold im Schwarzwald bewusst, als er 1964 das Unternehmen ROLF BENZ gründete.
Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 folgt

Rolf Benz Nova © Rolf Benz | Nova

Website: www.rolf-benz.com

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